Sinn, Zweck und Aufgabe der Brandschutzerziehung / Brandschutzaufklärung


In Deutschland ereignen sich, laut Feuerwehr-Statistiken, jährlich mehr als 200.000 Brände, denen Jahr für Jahr,  trotz der bundesweiten Rauchmelder Pflicht, noch immer durchschnittlich 350 Menschen zum Opfer fallen. Die Anzahl der bei Bränden verletzten Personen, von denen an den Folgen später noch eine unbekannte Zahl verstirbt, dürfte um ein Vielfaches höher liegen. So versuche ich, seit 1989 zusammen mit den Feuerwehren Twistetals einer Brandentstehung durch Aufklärung vorzubeugen. Anfänglich in den örtlichen Grundschulen und Kindergärten, bis ich vor ca. 15 Jahren diesen Aufgabenbereich auch in die Erwachsenenbildung ausweiten konnte. So haben ich schon häufig Vereine, Verbände aber auch Firmen und Betriebe in enger Zusammenarbeit mit der örtlichen Feuerwehr, für das Thema Brandschutzaufklärung im Erwachsenenbereich sensibilisieren können und so versucht den Schmerz und das Leid durch unsere Aufklärungsarbeit zu minimieren. Bei diesen Veranstaltungen wird den Teilnehmern, anschaulich so wie leicht verständlich vermittelt, wie man Brände vermeiden kann aber auch wie man sich bei Bränden oder allgemeinen Gefahren verhalten sollte. Je nach individuell gewünschtem Ziel und Zeitrahmen, anhand verschiedenster Materialien und Hilfsmittel. Untermauert wird dieses hier erlernte Wissen, durch das anschließende löschen unterschiedlicher Entstehungsbrände, aller Teilnehmer. Denn nicht nur Kinder, sondern auch ältere Menschen oder Menschen mit Behinderung haben, ebenso wie die nachfolgenden Generationen, große Angst vor Brandgefahren; diese Angst wird gerade bei unseren älteren Mitmenschen noch durch das Bewusstsein des eigenen Kräfteverfalls verstärkt.


"Denn wo Präventionsarbeit geleistet wird,
ist die Gefahr nicht ausgeschlossen,
kann aber um ein enormes Maß verringert werden."